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Positiv Denken

Du hast die Möglichkeit deine Gedanken zu steuern. Positiv Denken bedeutet, das berühmte "halb volle Glas" in einer Situation zu sehen, also eher ihre positiven Aspekte wahrzunehmen als ihre Negativen. Es bedeutet auch, sich etwas zuzutrauen, an Erfolge und Möglichkeiten zu glauben. Sich auf die guten Dinge zu fokussieren macht wissenschaftlich erwiesen langfristig glücklich. Du kannst selbst entscheiden was du denkst.

Wer immer die schlechten Dinge, die Gefahren und Misserfolge sieht, ist bald wie gelähmt und vergisst neben den Problemen die guten Dinge zu sehen. Es gibt in jedem Leben Gutes und Schwieriges. Positives Denken hält dich handlungsfähig und sorgt dafür, dass du immer wieder aufstehen und weitermachen kannst.

Positiv denken macht gesünder: Wer an seine Heilung glaubt, hat viel höhere Chancen, sogar schlimme Krankheiten zu besiegen.

Wie betrachtest du dich selbst? Ein positiver Blick auf dich selbst und deine Erfolge stärkt das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Konstruktive Kritik bringt dich weiter, aber Abwertung und negative Selbstbilder schaffen nur mehr Leid und stellen dir Hindernisse in den Weg. Positives Denken macht dich offen für Neues und hilft dir, deinen Horizont zu erweitern und dich selbst zu akzeptieren.

 

Dein Weg zum Positiven Denken:

1. Entziehe negativen Gedanken deine Aufmerksamkeit

Negative Gedanken können eine gewaltige Macht haben. Sie zerstören unsere Laune, unseren Mut und unsere Freude. Diese Macht musst du ihnen aber nicht geben. Du kannst negativen Gedanken einfach deine Aufmerksamkeit entziehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie dann nicht mehr da sind. Lenke deine Gedanken und stelle Ihnen etwas Positives Entgegen.

2. Lächle

Es gibt Menschen, die immer griesgrämig durchs Leben gehen und andere, die immer ein Lächeln auf den Lippen haben. Die Lächelnden sind fast immer die glücklicheren Menschen. Der Grund liegt auch im Lächeln selbst: Forscher haben festgestellt, dass durch einen positiven Gesichtsausdruck fast sofort Glückshormone freigesetzt werden. 

3. Führe ein Dankbarkeits-Tagebuch

Auch wenn manchmal alles schlecht aussieht: Es gibt ganz sicher jede Menge Dinge in deinem Leben, für die du dankbar sein kannst. Indem du ein Dankbarkeits-Tagebuch führst, richtest du deinen Blick auf diese Dinge statt auf den empfundenen Mangel. Schreibe einfach jeden Morgen oder Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Es macht nichts, wenn es immer wieder die gleichen sind. Hauptsache, du bemerkst, dass sie da sind. Und mit der Zeit werden dir immer mehr positive Dinge in deinem Leben auffallen.

4. Entferne dich von "Grantlern"

Ob wir positiv oder negativ eingestellt sind, hängt auch von den Menschen ab, die uns umgeben. Wenn du ständig mit Menschen zu tun hast, die meckern und jammern, dann färbt diese negative Einstellung auch auf dich ab. Umgekehrt können lebensfrohe, lustige Menschen auch uns selbst glücklicher machen. 

5. Vermeide Vergleiche

Die Nachbarn haben eine so schöne Wohnung und ein großes Auto, die Kollegin ist schlanker und hübscher und der Cousin ist in seinem Beruf viel erfolgreicher … Solche Vergleiche machen uns unglücklich und sie sind Ausdruck von negativem Denken. Genauso gut könnten wir uns ja mit den vielen Menschen vergleichen, denen es schlechter geht als uns. Aber das tun wir nur selten. 

6. Mach dir mit positivem Denken deine Erfolge klar

Auch wenn es sich manchmal vielleicht nicht so anfühlt: Du hast in deinem Leben schon jede Menge erreicht. Mache dir doch mal eine Liste mit allen Erfolgen, die dir einfallen: deine Schulabschlüsse, der Führerschein, schwierige Situationen, die du gemeistert hast, die Kinder, die du doch halbwegs anständig großgezogen hast, der Umzug in eine schönere Wohnung, abgeschlossene Projekte, … Wenn du nachdenkst, wird sicher eine ganze Menge zusammenkommen. Ergänze diese Liste dann immer wieder mit den Kleinigkeiten, die dir täglich so begegnen. 

7. Achte auf deine Grenzen und Bedürfnisse

Es ist sehr schwer, positiv zu bleiben, wenn ständig auf deinen Grenzen herumgetrampelt wird. Auf deine Bedürfnisse und Grenzen zu achten, ist deshalb ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum positiven Denken. Sorge gut für dich!