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Beziehungskrise, Covid-19

Übersteht unsere Beziehung Covid-19?

 

Die Coronavirus-Krise ist auch eine extreme Herausforderung für Beziehungen. 

 

Lasst euch nicht entmutigen, du/ihr seid nicht die Einzigen die momentan, mehr als sonst, zu kämpfen haben!

 

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf alle Lebenslagen: So stellt der neuartige Erreger nicht nur Alltag und die Wirtschaft, sondern auch Paare und Familien vor neue Herausforderungen.

 

Was hat sich für dich in dieser Zeit zum Positiven gewendet? 

Ist es mehr Zeit für dich selbst, endlich Zeit für den Wohnungsputz, das Home-Workout, aufgeschobene Hausarbeiten oder für den Job im Heim-Büro? Kontakte mit Menschen werden wieder intensiver, da sie was besonderes sind. Wir werden drauf angewiesen Acht zu geben und den persönlichen Raum des anderen zu wahren.

Menschen die in WGs leben, können wieder mehr Zeit mit den Mitbewohnern verbringen. Wir sorgen uns um die, die wir nicht sehen können. Dazu können gemeinsame Rituale auch auf Distanz eingeführt werden, wie das tägliche Gute-Nacht-Sagen. Man kann sich auch nahe sein, ohne physisch da zu sein.

 

Es kann helfen gemeinsam auf andere Gedanken zu kommen. Beispielsweise kann es aufmuntern, zusammen Pläne für die Zukunft zu schmieden. Vielleicht der gemeinsame Urlaub im nächsten Jahr oder die gemeinsame Wohnung. Oder auch zurückzuschauen, was haben wir schon alles Schönes erlebt? Holt die Fotoalbem heraus, oder macht euch eines. Kultiviert die gemeinsame Vergangenheit.

 

Was hat man als selbstverständlich empfunden und ist jetzt nicht möglich? Dankbarkeit für das was möglich ist zu empfinden, hilft sich von negativen Gedanken abzulenken oder sich zum 10ten mal die Todeszahlen anzuschauen. Das soll nicht heißen, schaut weg, sondern informiert euch und nehmt es ernst aus Selbstfürsorge! Aber in einem gesunden Maß und in einer Dosis, sodas es euch nicht deprimiert.

 

 

Praktische Tipps für ein Gutes miteinander

 

Wie könnt ihr gemeinsam besser auskommen? Besonders wichtig ist - so wie in jeder Beziehung - Offenheit. Es ist wichtig über die Gefühle oder vielleicht auch über Ängste zu sprechen. Es braucht klareAbsprachen in der Beziehung, was brauche ich damit es mir gut geht?

 

Paare, die zusammenleben, hocken den ganzen Tag gemeinsam zuhause und gehen sich gegenseitig auf die Nerven. Das kann anstrengend sein. Auch hier ist Kommunikation der Schlüssel für glückliche Paare.

 

Bei soviel Nähe, braucht JEDER auch seinen Raum und Freiraum, manche mehr, manche weniger. Traut euch das zu kommunizieren. Das ist keine Ablehung des Partners, sondern ein achten der eigenen Grenzen.Wer viel zusammen ist, sollte auch Zeit alleine verbringen

 

 

Wenn beide im Homeoffice am Küchentisch sitzen und dann noch am selben Tisch zu Abend essen, kann einem der andere schnell zu viel werden

 

Wer arbeitet wann wo, wie sieht die gemeinsame Freizeit aus, wer braucht wann Zeit für sich? Diese Absprachen helfen, sich in der Wohnung nicht gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

 

Denn natürlich ist die gemeinsame Zeit schön und romantisch, aber jeder - und das ist ganz normal - braucht auch mal Zeit für sich. Zum Durchatmen, zum Reflektieren. 

 

Aber auch gemeinsame Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände sollten weiterhin verfolgt werden. Bei einem Spaziergang frische Luft schnappen ist - kein Verbrechen. Auch gemeinsames Joggen, Walken tut Körper, Geist und Beziehung gut.

in Ausflug an die frische Luft ist in Zeiten des Coronavirus (noch) nicht verboten und tut der Beziehung gut.