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Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Psyche

 

Die Covid-19-Pandemie wirkt sich deutlich auf die psychische Gesundheit der Menschen aus. Die Häufigkeit depressiver Symptomehat sich in Österreich laut den Daten einer Studie der Donau-Universität Krems, vervielfacht. Eine ähnlich starke Zunahme zeigt sich bei Angstsymptome,die sich von fünf Prozent auf 19 Prozent erhöhten. Zudem leiden aktuell besonders Erwachsene unter 35 Jahren, Frauen, Singles und Jugendliche. Gerade junge Erwachsene würden unter der gegenwärtigen Situation besonders leiden. In allen untersuchten Skalen zur psychischen Gesundheit schneide diese Altersgruppe am schlechtesten ab.

 

Es wird davon ausgegangen, dass die Corona-Krise ungeahnten Einfluss auf die Psyche der Menschen hat, vor allem auch bei Personengruppen, die bis dato nicht gefährdet waren, psychisch zu erkranken. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch.

In der Axa-Studie zufolge wurden folgende Probleme erfasst: Fast ein Drittel der Befragten beobachtet eine Verschlechterung der eigenen psychischen Verfassung im Verlauf der Coronakrise. Ein Viertel der Befragten gab sogar an, in der Krise das Gefühl zu haben, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren. Beispielsweise Frauen, sind durch die Mehrfachbelastung aus Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung unter enormen Druck. Nach wie vor drohen aufgrund der steigenden Zahlen Schul- und Kindergartenschließungen & Besserung ist momentan nicht in Aussicht. Die fehlende Perspektive auf ein bevorstehendes Ende der Pandemie verschlimmert die Anspannung und Aussichtslosigkeit. 

Was können wir tun um ruhig zu bleiben? Uns auf das zu besinnen was uns gut tut und Stabilität gibt. Meist sind es Partnerschaften, Familie und Freunde. Auch die Arbeit kann stabilisierend wirken oder Hobbies. Auch Ausflüge in die Natur, Bewegung und drüber sprechen was Sorgen bereitet. Menschen mit zusätzlichen Belastungen durch Betreuungspflichten sollten so gut wie nur möglich für Entlastung sorgen und Aufgaben abgeben.